Glossar: Coaching von A-Z zum Download
M
Mentoring
Ein „Mentor“ steht ganz allgemeine als Ratgeber oder erfahrenen Beraters, der sein Wissen und seine Erfahrung an andere weitergibt, um seine berufliche und private Entwicklung zu fördern. Der Begriff stammt aus der griechischen Mythologie, in der Mentor als Freund des Odysseus die Erziehung von dessen Sohn Telemach übernommen hat. Mentorin ist ein Personalentwicklungsinstrument. Anders als im Coaching steht der Mentor der beratenden Person nicht in einer neutralen Position gegenüber.
Mediation
Mediation ist ein Konfliktlösungsverfahren, das von allen Beteiligten freiwillig durchgeführt wird. Es könne verschiedene Methoden angewandt werden, um den Lösungsrpozess zu gestalten. Der Begriff „Mediation“ leitete sich aus dem Lateinischen ab, das Adjektiv „medius“ bedeutet die zwischen verschiedenen Parteien dieMitte halten, sich neutral und unparteiisch. Ein wichtiges Ziel der Mediation ist es, die Konfliktparteien wieder ins Gespräch zu bringen.
N
Neutralität
Die Blickweise des Coachs muss immer die eines neutralen Aussenstehenden sein. Der Coach darf der beratenden Person oder der bearbeiteten Thematik gegenüber nicht selber betroffen sein, er ist der Neutralität verpflichtet.
O
Organisationsentwicklung
Kern der Organisationsentwicklung ist die Veränderung von Organisationen. Dieser Wandel kann bewusst durch Menschen geplant stattfinden. Die Entwicklung und Veränderung der Organisation und deren Abläufe hat zum Ziel, die Effektivität auf der einen und die Mitarbeiterzufriedenheit auf der anderen Seite zu steigern. Coaching kann in diesem Prozess als begleitende Maßnahme eingesetzt werden.
P
Q
R
Ressourcen
Ressourcen sind unsere inneren Potentiale, die wir -oftmals nur unbewusst- zur Verfügung haben. Hierzu zählen alle unsere Fertigkeiten, Talente, Neigungen, alle Stärken und Kenntnisse.Unser Ziel ist es, diese Ressourcen zu aktivieren und als inneren Kraftquellen für sich positiv nutzbar zu machen (Die RESSOURCENAKTIVIERER).
Rapport
Rapport ermöglicht den raschen Aufbau einer effizienten Kommunikation von zwei Menschen und bezeichnet die empathische verbale und nonverbale Anpassung/Bezogenheit von Menschen aufeinander. Menschen, die in einem Rapport zueinander stehen, werden sich gegenseitig eher positiv bewerten, sich schneller vertrauen und weniger kritisch miteinander umgehen. Möchte man Rapport bewusst aufbauen, sind Einfühlsamkeit und Respekt dem anderen Gegenüber wichtige Grundlage. Beobachten wir Menschen, die sich in einer für beide positiven Situation bewegen, können wir den Rapport zwischen ihnen feststellen.
Wie kann Rapport bewusst aufgebaut werden?
Verbale Ebene: Tonfall und Tonlage, ähnlicher Sprechrhythmus, angepasste Lautstärke, Verwendung ähnlicher Worte oder Redewendungen, Anpassung an dialektale Färbungen
Nonverbale Ebene: Anpassen von Gestik und Mimik, Körpersprache, evtl. gleiche Bewegungsabläufe, Arm- und Beinhaltung, bis hin zu Atemfrequenz
Reframing
Durch UMDEUTUNG/Reframing wird eine Situation oder ein Geschehen in einem andern Blickwinkel gesehen, ein andere Sinn zugewiesen. Hier wird versucht, das Geschehen in einen andern Kontext, in einen anderen Bezugs“Rahmen“ zu sehen. So kann erreicht werden, dass die Beteiligten andere Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung haben, es leichter fällt, in ähnlichen Situationen anders zu reagieren.
S
Soziale Kompentenz
Dieser Begriff wird in erster Linie in der Personalführung angewandt und gilt als Schlüsselqualifikation für Führungskräfte, die ihre Kommunikation zielorientiert und effektiv gestalten sollen. Zu diesen sogenannten Soft Skills zählen Einfühlungsvermögen, Konfliktfähigkeit, Kooperationsvermögen,Motivation, sprachliche Kompetenz, Selbständigkeit.
Systemisches Coaching
Systemisches Coaching ist Beratung zu Fragen, die überwiegend im beruflichen Kontext bestehen, mit dem Ziel einer Problem(auf)lösung durch den Klienten. Coaching wird dabei als ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung verstanden: Der Klient ist Experte für seine Probleme und Lösungen, der Coach ist Experte für den Weg zum Finden der Lösungen. Der Coach unterstützt den Kunden dabei, individuell passende Lösungen zu (er-)finden und gibt selbst keine Lösungen vor. Systemisches Coaching ist zielorientiert und anhand konkreter, mit dem Kunden erarbeiteter Zielkriterien evaluierbar.
U
Utilisation
„Was immer eine Person tut, es ist genau das, was ihr ermöglicht, sich zu ändern“ (Gillagan, 1991/1986): Der Utilisationsansatz sagt, dass alles, was die beratende Person mitbringt, kann für den Veränderungsprozess im Coaching genutzt werden, sei es seine Sprache, seine Interessen, sein Verhalten.
V
Verhaltensveränderung
Am Ende des Prozesses der Verhaltensänderung steht die Stabilisierung, d. i. die Fähigkeit, nicht wieder in die alte unerwünschte Verhaltensweise abzurutschen sondern sich souverän der neuen positiveren Verhaltensweise zu bedienen zu können.
Vision
Dieser Begriff leitet sich aus dem Französischen ab (frz. Traum), wir verbinden damit eine Vorstellung über eine idealen Zustand, den wir in der Zukunft erreichen können. Es ist die Idee unserer eigenen Entwicklung, die Formulierung eines realisierbaren Ziels.
Wenn Du es dir vorstellen kannst, kannst du es auch machen. - Walt Disney
W
X
Y
Z
Ziele
Menschen haben verschiedenen Ziele, die sie mit Hilfe von Coaching erreichen möchten. Coaching ist lösungs- und zielorientiert, daher ist es wichtig, in jeder Coaching-Sitzung das Ziel genau zu klären und festzulegen. Denn schon oft ist die Präzisierung des Ziels ein erster Schritt der Lösung.
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