Fallbeispiel
Folgendes Beispiel aus der Praxis eines Teamcoachings:
Beim Klienten handelte es sich um Team, die für die Entwicklung von Maschinenbauteilen verantwortlich war. Zwar erzielte das Team schon jetzt gute Ergebnisse, jedoch war man sich einig, dass noch viel Potential in ihrem Team steckt, welches noch nicht ausreichend genutzt werden kann. Als eines der Gründe dafür identifizierte das Team die interne Feedbackkultur. Vom Team erhielten wir die Informationen, dass es bis dato keine einheitliche Standards für Feedbacks gab, jedes Teammitglied einen anderen Feedbackfokus hatte und es intern noch nicht geklärt war, wie weit ein Feedback gehen darf.
Eine konstruktive Feedbackkultur wurde vom gesamten Team als Möglichkeit angesehen, auch in Zukunft die internen (Verbesserungs-)Prozesse noch zu optimieren.
Auf Basis dieser Grundlage, gestalteten wir gemeinsam mit dem Team einen zweitägigen Workshop zur Feedbackkultur. Durch die Prozessbegleitung konnten so wichtige Fragen „Was ist (mein) Nutzen von Feedbacks?“, „Wie weit darf ich mit meinem Feedback gehen?“, „Wie geben wir Feedbacks / was sind unsere ganz eigenen Feedbackregeln?“ für alle Beteiligten geklärt werden.
Das Team war mit den erarbeiteten Ergebnissen hoch zufrieden und setzte die Erkenntnisse in der täglichen Arbeit um. Nach etwa einem halben Jahr gab es gemeinsam mit uns einen eintägigen Reflexionsworkshop, wo über die Entwicklung der Feedbackkultur gesprochen wurde und kleinere Feinabstimmungen vorgenommen wurden.
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